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Blasenkrebs
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Blasenkrebs
(Blasenkarzinom)

Jährlich werden in Deutschland rund 15.500 neue Blasenkrebsfälle diagnostiziert. Damit entfallen rund 2-3 % aller Krebserkrankungen auf das Blasenkarzinom.
Als besondere Risikofaktoren gelten vor allem das Lebensalter (die meisten Neuerkrankungen werden jenseits des 65. Lebensjahres festgestellt), das Geschlecht (Männer sind rund dreimal häufiger betroffen als Frauen), Nikotinkonsum, chronische Harnwegsinfektionen und bestimmte chemische Substanzen (z.B. aromatische Amine).
Aufgrund der eher unspezifischen Symptomatik ist die Diagnostik des Blasenkarzinoms nicht ganz einfach. Wenn sich allerdings Blut im Urin findet, wird der Arzt eine weitere Abklärung des Befundes veranlassen. Bei Verdacht auf ein Blasenkarzinom ist dabei die Blasenspiegelung (Zytoskopie) mit Entnahme von Gewebsproben Methode der Wahl. Durch weitere Untersuchungen kann das Ausmaß der Tumorerkrankung (Eindringtiefe, Metastasierung) festgestellt werden.
Die Therapie erfolgt dann entsprechend dem Tumorstadium: Rund 80 % der Blasenkarzinome werden in einem frühen Stadium erkannt und können über die Harnröhre entfernt werden. In weit fortgeschrittenen Stadien erfolgt häufig eine radikale Blasenentfernung. Mit der Chemotherapie nach chirurgischen Eingriffen soll das Wiederauftreten von Karzinomen verhindert werden. Weitere Informationen zu Ursachen, Symptomen, Therapie und ergänzende Gesundheitstipps finden Sie hier auf unserer Webseite.

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