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Um welche Prostataerkrankung
es sich auch handelt: Sie können durch Ihre Verhaltensweise
wesentlich dazu beitragen, der vom Arzt vorgesehenen
Behandlung, zum Erfolg zu verhelfen. Basis allen medizinischen
Bemühens ist auch bei Prostataerkrankungen eine
gesunde Ernährung und eine vernünftige Lebensweise.
Sowohl bei der gutartigen
Prostatavergrößerung als auch beim Prostatakrebs
handelt es sich um Erkrankungen, von denen vor allem
Männer in der westlichen Welt betroffen sind.
Aufwendige Untersuchungen zeigen, dass die Ernährung
wesentlichen Einfluss auf Prostataerkrankungen hat.
Sowohl Südeuropäer
als auch Asiaten bevorzugen eine Ernährung, die
reich an Ballaststoffen ist und wenig tierische Fette
enthält. Wissenschaftler gingen davon aus, dass
es Nahrungsbestandteile geben muss, die aufgrund besonderer
Eigenschaften einen positiven Einfluß auf die
Vorsteherdrüse haben. Eine Analyse der Inhaltsstoffe
ballastreicher Kost brachte zu Tage, dass die untersuchten
Nahrungsmittel sogenannte Phytoöstrogene enthalten.
Das sind pflanzliche Stoffe, die den weiblichen Geschlechtshormonen
in Aufbau und Wirkung sehr ähnlich sind.
Östrogene werden,
wie bereits erwähnt, in geringen Mengen auch
im Körper des gesunden Mannes produziert. Sie
besitzen eine wachstumsfördernde Wirkung auf
die Prostata. Diesem Wachstum der Vorsteherdrüse
kann man entgegenwirken, indem man den Östrogenreiz
auf die Prostata verhindert.
Phytoöstrogene
können das bewirken, indem sie die Östrogenrezeptoren
(Reiz-Empfänger) der Prostata besetzen ohne einen
wachstumfördernden Reiz auszulösen. Für
die körpereigenen Östrogene ist dann kein
Rezeptor mehr frei. Der Östrogenreiz entfällt
und das Wachstum der Prostata wird verhindert.
Natürlich ist
es erst recht bei einem "stillen" Prostatatumor
wichtig, den Östrogenreiz zu unterbinden, um
ein Tumorwachstum gar nicht erst zu ermöglichen.
Man unterscheidet zwei Gruppen von pflanzlichen
Östrogenen (Phytoöstrogenen):
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